Sextourismus

 

Sextourist ... ich?
für alle die ihr Herz in Afrika
verloren   oder  gefunden   haben!

 

 

Werden Sie auch etwas verklärt angeschaut, wenn Sie sagen, Sie machen Urlaub in Thailand, oder Kenia?
Der Begriff  “Sextourismus” tauchte erstmals 1974 im Spiegel auf. Seitdem hat sich dieser  als Alltagsbegriff eingebürgert. Es gibt viele Reportagen und Begriffe zu diesem Thema aber diese lassen alle eine genaue Definition des Begriffs Sextourismus vermissen. Ich habe mich auf meinen Reisen speziell in Kenia sehr intensiv mit diesem Thema befasst und auch sehr viele persönliche Erlebnisse von beiden Seiten erfahren können. Nun will ich mit dieser Seite vielleicht ein wenig zur Aufklärung beitragen. Auch wenn die Wahrheit manchmal wehtut...!

Urlaubsland Kenia,
Kenia lockt mit schönen Landschaften, den beliebten Tiersafaris, weissen Strand am Ozean und auch mit einem fantastischen Nachtleben. Es gibt allerdings auch Dinge in diesem Land, die dem europäischen Besucher wenig anziehend vorkommen werden. Das ist vor allem die Art und Weise wie man versucht, die - nach afrikanischen Denken- insgesamt “reichen Touristen” auszunehmen. Da ist ferner die Korruption auf allen Ebenen und viel Dreck und Armut abseits der Touristenpfade. Jeder Besucher wird dieses Land nach seiner Rückkehr danach beurteilen, wie sich seine persönlichen Erwartungen erfüllt haben. Es heisst ja, einmal Afrika, immer wieder Afrika, oder einmal Afrika, nie wieder Afrika. Wie wahr dieser Spruch. Als Anmerkung zu diesem Bericht folgendes. Ich möchte hier niemanden zu nahe treten und alle Afrikafreunde mögen mir meine Offenheit verzeihen. Auch ich liebe Afrika und reise begeistert dorthin. Aber auf dieser Seite geht es um ein bestimmtes Thema, den Sextourismus allgemein, und für viele Leser wird es interessant werden, auch mal diese Seite Afrikas kennenzulernen.
Welches sind nun die Gründe, die den Mzungu, so werden alle fremden Weissen in Ostafrika genannt, immer wieder zu erotischen Reiseabenteuern  dorthin ziehen ? Schauen wir uns erst einmal die verschiedenen Typen an. Damit meine ich auch beide Geschlechter, da Kenia auch immer mehr für Frauen ein beliebtes Ziel für erotische Erlebnisse geworden ist.



Der Sextourist,

Party mit Malayas in Cheers Bamburi

der nur nach Afrika geht um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen macht wirtschaftlich gesehen ein schlechtes Geschäft. Bei ca. 700 € für Flug dazu noch Hotelkosten, Selbstverpflegung und Partytime plus Bakchisch für die empfangenen Liebesdienste landet man schnell mal bei 2.000-2500 € in 14 Tagen. Das kann man sicher günstiger in Deutschlands Bordellen haben. Aber, ich glaube es ist nicht nur der reine Sex. Diese Leute genießen in erster Linie das Besitzen eines meist viel jüngeren Partners, der sie, wie sie glauben wollen, über alles liebt. Den Afrikanern geht es aber nur darum, soviel wie möglich aus dem verliebten Giggolo rauszuholen. Ich traf nur eine Frau die mir sagte, sie komme nur hierher um guten Sex zu haben, und kein bißchen mehr.



Der Erstreisende

mein erstes Erlebnis 1989 (29 Jahre alt) und ich war damals schon überrascht, wie hemmungslos man direkt von den jungen Frauen angesprochen wurde. Undenkbar in Deutschlands Diskotheken. Aber wehe du gibst dich als Besucher zu erkennen, der erstmals in Kenia ist. Ob Mann oder Frau, du bist Frischfleisch und man versucht dann alles, dich für den Rest des Urlaubs in Beschlag zu nehmen. Ich habe Leute kennengelernt, die teilweise das Fünf bis zehnfache vom normal üblichen Preis gezahlt haben. Und um das Urlaubsglück zu verwöhnen werden nicht selten noch zusätzliche Geschenke getätigt, die den Rahmen der Urlaubskasse sprengen. Aber dieser Tourist kommt selten wieder, es sei denn er verliebt sich so sehr und wird vom Afrika Virus erwischt. Dann ist es meist eh zu spät. Lese weiter.

Mzunguparty im Safari Inn



Der verliebte Mzungu

tanz mit den Teufeln

dieser denkt sein Glück gefunden zu haben. Er schwebt auf Wolke sieben, nutzt jede Gelegenheit wiederzukommen, schickt monatlich Geld, in der Hoffnung der oder die Geliebte muss nicht mit anderen Gästen verkehren. Es werden Visumsanträge gestellt, die aber meist abgelehnt werden und nur noch zusätzliche Kosten produzieren. Er ist bekannt am Ort wird freundlich gegrüßt und hinter seinem Rücken lächelt man. Er ist ne sichere Bank für den oder die Angebetete. Er ist in der Regel während seines Besuchs eingesperrt und darf nicht links und rechts schauen. In dieser Zeit gehört er ihm oder ihr und erlebt seine Glücksmomente mit seinem Partner zusammen. Aber so richtig glücklich wird er nicht mehr. Er spürt eine Veränderung an seinem Partner, kann dies aber oft nicht verstehen. Eine junge Lady, die mir sagte, sie hat vier “Sponsoren”. Und ihr größter Stress war, die Besuche ihrer Liebhaber  übers Jahr zu verteilen. Ich lernte sie mit ihrem afrikanischen Mann kennen. Hakuna Matata. Sie war bildhübsch.



Der Langzeitmzungu,

da sind zum einen Leute, die es geschafft haben, sich eine schöne Existenz zu schaffen im übrigen aber, außer geschäftlich, mit Afrikanern wenig zu tun haben. Zum zweiten Leute, meistens Rentner die das preiswerte Leben und das schöne Wetter genießen, aber auch kaum Kontakt zu Afrikanern pflegen außer mit ihren Bettgenossen. Und Teil 3, diejenigen die versuchen ihr Glück in Afrika zu finden. Diese entpuppen sich meist als großmäulige Pleitegeier, deren Bestreben es ist, ihren Alkoholspiegel zu halten und die versuchen, einem betuchten Landsmann mit Vertrauen und Naivität zu finden, der ihnen ihr Geschwätz über das Land abkauft und sie dafür vielleicht auch bezahlt. Klar, sie haben oft die schönsten Girls in Begleitung und wissen über alles Bescheid. Hüte dich aber mit denen irgendein Geschäft zu machen. Es ist so  ziemlich der sicherste Weg sein Geld zu verlieren.

Langzeitmzungu

Keniabilder



“Die Opfer der Sextouristen”

Bei der moralischen Verurteilung der Mädchen und Jungen, die in Kenia an den Stränden und Bars ihr Geld verdienen sollte man nicht nur die wirtschaftlichen Zwänge berücksichtigen. In Kenia ist Prostitution ein riesen Thema, obwohl es offiziell verboten ist. Der liebe Onkel der die Nichte mit 12 Jahren vergewaltigt, oder die Studentin in Mombasa, die schnell begreifen muss, dass sie, ohne ihren Körper zu verkaufen, verhungern würde. Jährlich hunderttausend geschätzte illegale Abtreibungen. Oder der kleine Junge, der von seinen Eltern in Lamu behütet wird, wie deren eigener Augapfel. (beliebte Ziele muslimischer Männer,da Sex vor der Ehe nicht erlaubt ist). Dann kann man feststellen, dass der Sextourist nur ein Minimum der moralischen Verwerflichkeit in Kenia ist. Mit dem einzigen Unterschied, er zahlt halt besser. Bei einem Preis von 2 - 4 $ für Einheimische bezahlt der Mzungu in der Regel das Fünf-Zehnfache. Und was ist daran verwerflich, auch bei uns verkauft man seine Arbeitskraft so teuer wie möglich. Wenn man den Maßstab anlegt dann ist es doch so. Der Mann/Frau bezahlt für Sex, das Mädchen/Junge lässt sich für Sex bezahlen. Wieso ist das eine moralisch verwerflicher als das andere? Wir dürfen aber die Mentalität des Afrikaners nicht aus den Augen verlieren. Ich habe z.B. nie erlebt, dass Afrikanerinnen halbnackt am Pool liegen oder im Meer baden. Auf meinen Reisen in den Busch sah ich oftmals alte Frauen mit freiem Busen. Scherzhat meine Begleiterinnen gefragt, warum nicht auch die jungen Frauen oben ohne gehen, es wäre doch viel schöner? Die Antwort war eindeutig. “Die Männer würden ja nur Lust dadurch bekommen”. Geschlechtliche Beziehungen werden in Afrika auch nicht toleranter beurteilt als bei uns. Während das Zusammensein zweier unverheirateter Leute bei uns ganz normal ist, ist das in Kenia grundsätzlich ein Tabu. Es kehrt sich aber völlig um, wenn diese Tabus zum Erwerb des Lebensunterhalts der Familie beiseite geschoben werden. Der große Unterschied zu den Verhältnissen bei uns liegt darin, das der Afrikaner in der Regel seine Familie nach einer Zeit verlässt ohne dafür Alimente zahlen zu müssen. Und dann kommt die Familie wieder ins Spiel. Die Eltern der Frau werden in der Regel die Kinder aus dieser Beziehung ernähren und aufziehen. Und die junge Mutter ist moralisch verpflichtet, für den nötigen Unterhalt, eben meist mit ihrem Körper, zu sorgen. Ich habe Eltern gefragt, was sie empfinden, dass ihre Tochter eine Malaya (Hure) ist. Die Antwort war immer gleich. Es ist ihre Arbeit und sie verdient gutes Geld. Und hier möchte ich auch den vielen weiblichen Mzungulesern einen Rat geben. Sollte ihr afrikanischer Lover ihnen sagen, er hat keine Kinder dann ist er schwul oder impotent. Schon sehr jung werden die ersten Erfahrungen mit Sex gemacht und Verhütung ist den Afrikanern zu 98 % ein Greuel.
Nun sitzt du in der Tembo Disco, an der großen Rundbar sitzen minimum 100 junge Mädchen und du musst nur mit dem Finger schnippen das eine zu dir kommt. Alter ist ja nur eine Zahl erfährst du dann. Aber ist es das was du willst? Wo bleibt der Reiz? Eine Frau oder Mann zu erobern steckt doch in uns. Aber natürlich hast du kaum noch eine Chance in deinem Alter in Europa etwas Vergleichbares zu finden.  Doch der Mzungu begeht nun oft den Fehler, diese Zärtlichkeit für wahre Liebe zu nehmen und sich hirnlos in den anderen zu verlieben. Glaube mir, du wirst maßlos enttäuscht und dich betrogen fühlen wenn du feststellst, dass die ganze Sache für deinen Partner nur Arbeit und nicht Liebe war. Selbst in Deutschland kannst du es erleben. Ein Bekannter war in Love mit einem jungen Aupair-Mädchen aus Kenia. Ihre Familie in Kenia brauchte mehr Geld und ihre Freundinnen hier in Deutschland sagten, was, du schläfts mit ihm ohne dafür Geld zu bekommen? Heute kannst du sie in diesen Chats finden, auf der Suche nach einem spendableren Mzungu. Afrikaner könnnen nicht fühlen und lieben wie wir es kennen. Es ist anstößig in Afrika seinen Partner in der Öffentlichkeit zu küssen oder zu umarmen. Gefühle zeigen können diese Menschen nicht, und wenn doch, dann nur um noch mehr Vorteile abzustauben. Wenn sich dein Verhältnis darauf beschränkt deine Telefonkosten explodieren zu lassen und das Geld was du überweist abschreiben zu können dann bist du für deine Nächstenliebe zu bewundern. Und wenn du aber der Meinung bist, das dein Schatz sich an der Bar mit ein paar Drinks zufrieden gibt und jeden Kontakt mit einem Mzungu ausschlägt dann hast du dich schwer verkalkuliert. Aber sage nicht, das dein Mädchen oder Junge eine Hure oder Butterfly ist. Es gibt genügend Informationen über dieses Thema. In meiner Nachbarschaft in Mtwapa lebte ich Tür an Tür mit einer jungen Familie. Er hatte eine etwas ältere Dame aus der Schweiz, die ihn finanziell gut versorgte. Und wenn Sie zu Besuch war, hatte er eben gerade Besuch von seiner Schwester mit ihren 2 Kindern. Der Schwindel flog (leider) auf bei einem gemeinsamen Dinner, als  nämlich die junge Frau eifersüchtig wurde und die Turtelei der beiden nicht mehr ansehen konnte. Und genauso kannst du all die Mädchen am Morgen vor Western Union finden. Sie holen ihr Geld dort ab und draußen warten schon die afrikanischen Burschen. Und glaube mir, wenn dein Telefon dann klingelt weil das Geld nicht reicht (Vater ist krank geworden,etc) Es ist bei den NOLIMITS. Denn auch junge afrikanische Frauen müssen für Sex bezahlen. Etwas anderes haben sie ja tagsüber in der Regel nicht zu tun. Und erwarte niemals Dank für deine Aufwendungen. Es ist ja ein Geben und Nehmen.Oder kannst du dir nicht vorstellen, das dein vielleicht 30 Jahre jüngerer Partner nicht lieber mit seinesgleichen verkehren würde? Ich weiß, daß einige Wazungu die das hier lesen sagen, das stimmt ja schon aber auf meinen Partner trifft das nicht zu. Er/sie liebt mich und nicht mein Geld. Sei dir immer darüber klar das du nie die große Liebe bist und wenn es dir schwerfällt, dann stelle dich einmal im Spiegel neben deinen Partner. Versuche dir dann aber nichts vorzumachen.

Tanzen mit Mzungu

Alle Reize zeigen

wo kann ich heute landen

endlich ins Bett



Wenn aber die Liebe so groß ist...?

Glaube mir lieber Leser, kein Mädchen oder Junge wird das Angebot ausschlagen mit dir nach Deutschland zu gehen. Setze das gleich wie einen Sechser im Lotto für diese Menschen, rauszukommen aus ihrem Elend. Aber du bist ja sicher nicht so verrückt nach zweiwöchiger Urlausbekanntschaft in einem Bett in Shanzu oder Malindi mit deinem/r Angebeteten diesen Schritt zu riskieren. Und doch gibt es solche Fälle. Lass dir folgende Beispiele erzählen. Da ich von Natur aus sehr neugierig bin und auch ein wenig swahili spreche habe ich die Storys aus erster Hand erfahren. Da war Cindy von Nairobi, ihr afrikanischer Boyfriend fand einen Studienplatz in Deutschland. Also ging sie nach Mombasa fand einen Mzungu, der sie auch prompt nach Germany einlud. Sie sagte mir, eine Woche nett sein zu ihm reichte ihr finanziell, dann kaufte sie sich ne Fahrkarte und fand ihren Boyfriend, zwar mit einer anderen im Bett, aber sie konnte bei ihm untertauchen. Stellah, eine andere Malaya aus Mtwapa, kam nach Berlin. Ja aber was sollte sie den ganzen Tag machen wenn ihr Mzungu auf Arbeit war? Fernsehen? Sie konnte ja kaum ein Wort deutsch. Also looki looki for jiggi jiggi und siehe da, da kann man ja richtig Kohle machen hier in Deutschland. Die Kontakte hat sie sehr schnell gefunden, und ihr liebstes Hobby war es ja schon immer, die Beine breit zu machen und den Mzungu zu schröpfen. Auch hier in Deutschland gibt es den Buschfunk, und man kennt seinesgleichen, du erinnerst dich an das Aupairgirl im letzten Abscnitt. Und derjenige, der von denen schon etwas länger hier ist kennt alle Tricks und Kniffe. Ich war überrascht, was ich z.B. bei meinen Recherchen in diversen Aupairforen zu diesem Thema hier im Internet gefunden habe. Da erstaunt es mich, dass unsere Botschaften in Afrika Visa erteilen, wenn es doch statistisch gesehen bei 95 % dieser Besucher Probleme mit der Rückkehr gibt. Und was passiert dann dir? Ich meine nicht, dass dein Herz gebrochen, dein Geld flöten ist und du dich verarscht fühlst ohne Ende. Nein, du hast eine Verpflichtungserklärung abgegeben. Die besagt, dass du für alle Kosten, die mit der späteren Ergreifung und Ausweisung deiner Einladung zusammenhängen, von dir bezahlt werden müssen. Ich kenne die Preise nicht genau aber für Abschiebehaft, Rückflug oder Polizeifahndung kommen sicher schon ein paar Tausend Euro zusammen. Wenn eine afrikanisch-deutsche Ehe Bestand haben soll, und auch so etwas gibt es,um ehrlich zu sein, sollte der Afrikaner sich bemühen, die deutsche Kultur zu verstehen. Das beginnt mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Und wenn der Mzungu sich bemüht die afrikanischen Verhaltensweisen (Angst vor dem Fremden oder die Notwendigkeit, der Familie in Afrika Geld zu schicken) toleriert und akzeptiert, kann eine Ehe auch gut funktionieren, egal wie groß der Altersunterschied ist. Wenn beide intelligent genug sind, kann der eine seine Jugend und seine Fähigkeit den anderen zu versorgen (nicht nur im Bett) und der ältere seine Lebenserfahrung und finanzielle Sicherheit in die Beziehung einbringen. Ja du hast richtig gelesen. Die Familie deines afrikanischen Partners wird immer mit dir sein. Wer einen Afrikaner heiratet, der heiratet auch seine ganze Familie und auch die Verpflichtung, zu deren Unterhalt beizutragen., ob dir das jetzt passt oder nicht. Es sei denn, du hattest ein Waisenkind als Pate und nun ist sie/er im heiratsfähigem Alter. Nun kannst du ja versuchen, dich um diese Aussteuer (Dowry) zu drücken und deine/n Liebste/n ohne Brautgeld mitzunehmen. Aber sei dir darüber im Klaren, dein Partner verliert sein Gesicht gegenüber seiner Familie und das wird sich auch irgendwann in deiner Ehe bemerkbar machen. Akzeptiere die monatlichen Zahlungen die von dir verlangt werden in der Höhe, dass nicht die Familie auf der faulen Haut liegen kann aber andererseits dein Partner auch als “gutes” Kind gelobt wird. Ich denke mal 120 Euro sind okay. Denke niemals in deiner afrikanischen Beziehung, dass du die Nummer eins bist für deinen afrikanischen Partner. Du bist nur der zahlende Mzungu.

Kellner im Safari Inn

Afrikamusik im Safari Inn

Casablanca Mombasa Party Tag und Nacht

Lambada Mtwapa

 

 

 

 

 



Nimm diese Warnung hier ernst !

die Betroffenen hier habe ich selbst kennengelernt und so manch kurioses Abenteuer auch selber erlebt. Und ich war geschockt, wie weit es führen kann wenn du gewisse Vorsicht nicht walten lässt. Du kannst dein Leben riskieren, wenn du auf einer Safari das schützende Fahrzeug verlässt. Gleiches kann dir aber auch passieren im Fuckingroom, dann nämlich, wenn du dich nach einem genüsslichen Abenteuer in Shimo la Tewa, dem Knast nähe Mtwapa wieder findest. Ich habe sehr schnell begreifen müssen, dass es Wertvorstellungen wie Moral, Treue oder Verantwortungsgefühl in Kenia einfach nicht gibt. Wenn Geld da ist wird es mit vollen Händen ausgegeben, ohne darüber nachzudenken, was esse ich morgen. Die Girls investierten ihre letzten 100 KES lieber in Credits fürs Handy wie vielleicht für das BodaBoda nach Hause, riskieren somit auf dem Heimweg vergewaltigt zu werden. Seit den Unruhen im Dzember 2007 fehlen die Touristen. Und die kenianische Regierung will mit völlig überzogenen Gesetzen die Touristen wieder anlocken. Seitdem das Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen eingeführt wurde, lese ich in Foren, dass Touristen auf offener Strasse verhaftet werden, wenn Sie nicht an den ausgewiesenen Plätzen rauchen. Der Hintergrund ist nur einer, Geld zocken, denn auch als Polizist verdient man nicht sehr viel. Ein anderes Beispiel passierte mir. Ich liebe das Spazieren am Strand und es geht in der Regel nicht lange, dass du einen Begleiter/in hast, was in der Regel recht unterhaltsam ist. Plötzlich wurde meine Begleiterin von zwei jungen Typen gestoppt und jammerte mir dann vor, es sei verboten für sie an diesem “Privatstrand” in Shanzu zu laufen. Ausgenommen, wenn sie in einem der Hotels wohnen würde. Ich stellte die Typen zur Rede was das für ein Fuck sei und sie erklärten mir, dass die Lady jetzt 5000 KES (50Euro) zu zahlen habe, ansonsten müsste sie zum Bamburi Polizeiposten mit. Mir war sofort klar was Sache war und ich sagte denen fuck off und ging meiner Wege. Das Girl versuchte mir noch ein paar Schillinge abzubetteln, aber sie war ja nur mein Begleiter und ich nicht interessiert. Auf meinem Rückweg fand ich sie dann mit einem anderen Mzungu am Strand. Sie machte halt nur ein bißchen Business, eben auch mit der Polizei zusammen. Das viele Girls mit der Polizei dealen solltest du bei deinen Abenteuern auf jeden Fall ins Kalkül ziehen. Wenn du mit einer ein paar Tage zusammen lebst bist du ihr Ehemann. Und wenn du dir ne andere aufs Zimmer holst pass auf, dass die andere nicht sauer wird und der Polizei erzählt du hast sie wegen einenr anderen verlassen. Mein Freund zahlte mal 400 € für so einen Deal. Die Einstellung zum Sex ist nicht im geringsten vergleichbar mit dem wie wir es kennen. In Kenia spricht man nicht über Sex, hier wird es einfach nur gemacht. Und da spielt es keine Rolle wenn es ein ganzes Dorf untereinander tut. Was will man auch den ganzen Tag machen? Viele Menschen im Busch haben nicht mal ein Radio und wissen gar nicht was Aids ist, oder sie haben davon gehört und wissen gar nicht wie gefährlich das ist. Und glaubst du ernsthaft ein Tagelöhner, der vielleicht 30 Cent am Tag verdient kauft sich Kondome, das 3er Pack für 10 Cent? Jiggi Jiggi, (bedeutet Sex), dass Wort kennen alle, die an der Küste oder in Nairobi  wohnen und mit Touristen zu tun haben. Es ist der Inbegriff für Wohlstand verbunden mit der Hoffnung, einen blöden Mzungu zu finden, der so dämlich ist und dafür bezahlt. Ich traf eine ältere Schweizerin beim Abflug in Mombasa. Wir unterhielten uns im Checkin und hatten dann zufällig nebeneinander die Plätze im Flieger. Als Witwe, (sie war sehr attraktiv) mit einer recht guten Pensionskasse wollte sie auch nur  ihren Lebensabend in Kenia verbringen. Sie schwärmte von einem wohl 30 jährigen Luo, der sie so liebte und verwöhnte. Nun ja, ein Haus ist schnell gekauft in Kenia wenn du jemanden kennst da unten. Schön eingerichtet und jetzt kann ja das tolle Leben beginnen. Jedoch  musste sie nochmal zurück in die Schweiz um Dinge zu erledigen. Als sie zurückkam war das Haus mit seiner Familie belegt. Er hatte zwei Frauen, entsprechend viele Kinder und ihr blieb nur ein kleiner Raum zum schlafen. Sämtliche Bemühungen, ihr Haus zu bekommen oder die Leute rauszuwerfen waren zwecklos. Du kannst in Kenia kein Eigentum auf deinen Namen erwerben. Das meiste Geld verlor sie aber an ihre Landsleute, die ihr mit Tipps und Tricks zur Seite standen. Heute lebt sie ruhig und zufrieden in der Schweiz von ihrer gesetzlichen Rente. Ihre Pensionskasse blieb ja in Kenia. Weil niemand in Afrika nachtragend ist wird gelogen das sich die Balken biegen. Es macht ja jeder und insofern ist keiner dem anderen böse. Wenn ich Landsleute in Kenia traf  hatte ich manchmal das Gefühl, hey wach doch mal auf, was erzählst denn hier für Scheiss. Aber es liegt wahrscheinlich an der Wärme dort, die manchem Europäer das Hirn aufweicht und in die Hose plumpsen lässt. Prostitution und Pornografie ist strikt in Kenia veboten. Und wenn man dich dabei erwischt, wird es richtig heavy. Was für uns normal ist, ein paar Fotos von der Freundin oben ohne oder auch bissel mehr auf der Kamera zu haben kann dich in Kenia im schlimmsten Fall das Leben kosten. Lese dazu hier die Story eines Erstbesuchers in Kenia. er war pleite und verkaufte mir seine Geschichte, damit er in seinen letzten Tagen Urlaub noch ab und zu ein Bier trinken konnte.
Es fing alles so harmlos an, Party machen im Casaurina und nachher war schnell auch ein Room gebucht um sich zu erleichtern. Nur, er hatte die Rechnung ohne das Girl gemacht, die natürlich auf und davon war. Und am nächsten Morgen klopfte auch nicht der Roomservice sondern die Tourist Police. Ich will hier nicht auf seine sexuellen Vorlieben eingehen, aber Grund seiner Verhaftung war eine Anzeige der Lady welche er abgeschleppt hatte, wegen angeblicher obszöner Praktiken. Nachdem man ihm auf der Mombasa Central Police Station sämtliche Wertsachen und Geld abgenommen hatte, wurde er zu den anderen weggeschlossen. Vorhof zur Hölle! Der Autor war selbst inhaftiert wegen abgelaufender Aufenthaltsbewilligung.) Nachdem nun der arme Tropf 3 Tage in diesem Loch festsass, ohne essen und kaum trinken war er für jedes Zugeständnis bereit. 200.000 KES (2.000 Euro) um aus dem Knast zu kommen, Verlust seines Handys und seiner Camera waren letztendlich das Resultat seines Abenteuers. Darum, meide in der Nacht wenn es dir möglich die öffentlichen Absteigen, oder nutze sie nur für ne Shorttime. Dann bist du spätestens nach ner Stunde wieder raus. Lass deine Wertsachen im Hotelsafe wenn du auf Jagd gehst, und informiere jemanden über dein Vorhaben und Ziel wenn du allein unterwegs bist. Du hast z.B. keine Chance eine Nachricht aus dem Knast an die Aussenwelt zu schicken. Hüte dich vor Getränken, die nicht vor deinen Augen geöffnet werden. Eine gute Malaya (Hure) hat immer Pfefferspray und Betäubungsmittel dabei. Bedenke auch, dass die Mädchen mit 14 Jahren schon unterwegs sind. Laut ihrer ID Card ist sie meistens älter. Aber ich würde für keine meine Hand ins Feuer legen. Zahle den vereinbarten Preis, auch wenn der Service vielleicht nicht so gut war. So sparst du dir jedenfalls Ärger und noch mehr Geld. Vergiss nie das du in Afrika bist. Man will den Mzungu schröpfen so viel wie nur geht. Egal ob Taxifahrer, Kellner, Boys und Girls, sie alle wollen nur   dein Bestes.

 



Möchtest du noch weiter lesen? Multikulti kann auch schön sein.

Ich hab ja bisher mit dem "Herrn Maasai" nur gute Erfahrungen gemacht, alles ist sehr, sehr schön, wenn man sich sieht und bis heute (knapp 1 1/2 Jahre) bin ich noch kein einziges Mal um Geld angefragt worden! Bezahle natürlich im Urlaub immer aber das wars dann auch... von daher alles "im grünen Bereich".Vielleicht bin ich aber auch mit der "richtigen" Einstellung rangegangen - ich finde den Mann wirklich Klasse aber die Vernunft sagt ganz klar, es gibt keine gemeinsame Zukunft und alles ist eine temporäre Geschichte. Hört sich vielleicht hart an, ist aber, glaube ich, die richtige Art u. Weise, eines Tages "schmerzfrei  an Leib und Seele " wieder rauszukommen. Es gibt einfach zu viele Unterschiede und ich möchte auch ganz klar, dass er sich das verwirklichen kann, was ein Maasai eigentlich will: viele Rinder, viele Kinder und viele Frauen! Und dazu hab ich ja als emanzipierte Europäerin meine eigene Sichtweise, von der Beschneidung mal ganz abgesehen; Werde jedenfalls so lange es geht dort immer mal wieder hinfahren und wenn es eines Tages vorbei ist, kann ich mit 100 im Schaukelstuhl sitzen und sagen: schön, du hattest mal ein Gschpusi mit nem Massai - wert wars allemal

Mohamed

Lebenseinstellung: Lebe und genieße, nichts hält ewig im Leben und wenn, dann nimm einen Jungen, die Alten wirft man dir früh genug hinterher. Und wie im oberen Posting beschrieben kein Geld, auch nicht weichklopfen lassen bei Unfällen und Krankheiten, die eh nicht stattfanden oder harmlos waren. In beiden Fällen bist du eh nicht der Einzige der zahlt. Es ist einfach nur eine gute Einnahmequelle wenn die mit der Mitleidsmasche bei 4-5 Leuten Erfolg haben. Liebe findet in Kenia nicht im Herzen, sondern im Kopf statt. Also finde dich mit diesem Gedanken vorher ab, dann bist am Ende nicht der/die Dumme. Und Hallo an den oberen Poster. Mein  “Schaukelstuhl” steht gleich nebenan.

Boomster Gambias

So lieber Ulf, dass war meine wahre Geschichte... Wie du siehst gibt es Abzocke nicht nur in Kenya sondern in ganz Afrika. Solange wir immer noch unsere europäischen Wertevorstellungen auf Menschen dieses Erdteils übertragen, was uns niemals gelingen wird, werden noch viele von uns Mzungu, Toubabs, Weißbrote oder wie sie uns noch nennen, auf diese oder andere Weise (seelisch, physisch und psychisch) ausgenutzt, abgezockt, belogen und betrogen, dass sich die deutschen Eichenbalken biegen. Wie können Frau/Mann Regierung, Staat, Rechtssprechung diesem Tun Einhalt gebieten? Ist Ehebetrug nicht strafbar wenn eindeutig feststeht, dass die Ehe nur einseitig zur Erlangung der Aufenthaltsbewilligung geschlossen wurde?

Wecke im andern das Verlangen, sich zu bessern, gib ihm das Gefühl, dass er seine Fehler spielend leicht verbessern kann. Es ist erstaunlich wie gut die Beziehung seitdem funktioniert. Und halte deine Partnerin soweit wie möglich fern von ihren Landsleuten. Neid, Eifersucht, dass sind Tugenden der Afrikaner und sie werden mit allen Mitteln versuchen, einen Keil in deine funktionierende Beziehung zu treiben. Meine Frau hat dies schnell kapiert und so steht unserer Beziehung nun nichts Negatives mehr im Wege. Sogar ihre Familie hat nun kapiert, dass Geld nicht alles ist. Ein Dankeschön an Ninahmouse, die Seite hat mir in vielen Dingen die Augen geöffnet und heut komm ich damit viel viel besser klar.



Schlusswort für diese Seite,

ja lieber Leser, diese Seite hat in so manchem Forum für Diskussionsstoff gesorgt und immer wieder tauchte die Frage auf, warum passiert das immer wieder? Ich denke mal, diese Frage ist relativ einfach zu beantworten. Jeder, der schon mal in einer afrikanischen Beziehung stand oder steht genießt das exotisch erotische des Afrikaners, was uns hier in Europa doch immer wieder fehlt. Die Lebenseinstellung und die ungezwungende Art dieser Menschen lässt uns Europäer doch oft über unsere eigene Lebensqualität nachdenken. Und doch gelingt es uns nicht, uns aus dieser, unserer Kultur zu befreien. Vielleicht daher sucht der eine oder andere Zuflucht in einer Multikulti-Beziehung und wenn man die Spielregeln beherrscht kann es ja auch funktionieren. Eventuell kann das Buch Samburu oder meine heissen Nächte mit Cecilia auch noch deine letzten Fragen beantworten?